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Recyclingbranche als nützlicher Partner für Wirtschaft

 

Abfall ist wertvoller Rohstoff. Das wurde österreichischen Journalisten, die an einer Road-Show im August 2016 teilnahmen, zuletzt deutlich vor Augen geführt. Veranstaltet wurde der Event von der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle (EAK), um die Arbeit von Recyclinganlagen zu präsentieren. Die UFH RE-cycling in Kematen an der Ybbs nimmt dabei eine besondere Stellung ein. Denn Kühlgeräte spielen eine Sonderrolle beim Altgeräterecycling und müssen wegen ihrer Kälte- und Treibmittel, die extrem klimaschädlich sind, speziell behandelt werden. Gerhard Ungerböck, Betriebsleiter der UFH RE-cyling, erklärte, wie dies funktioniert: Bevor ein Gerät demontiert werden kann, müssen die Stoffe abgesaugt und in Fässern gesammelt werden. Durchschnittlich bis zu 1.000 Kühlschränke pro Tag, mit einer 95-prozentigen Gesamt-Verwertungsquote, machen das Unternehmen zu einem Leitbetrieb der österreichischen Recyclingbranche: Täglich werden bis zu 400 Kilogramm FCKW sowie andere Kühl- und Treibmittel zurückgewonnen, zudem wertvolle Rohstoffe wie Eisen, Aluminium, Kupfer sowie Kunststoff und Glas. Jährlich sorgt die UFH RE-cycling für eine Einsparung von 900.000 Tonnen CO2-Äquivalent.

Allgemeiner Tenor der Medien: Recyclierer werden zu immer nützlicheren Partnern für die Wirtschaft, jedoch nur dann, wenn die Bevölkerung mitspielt. Die Altgeräte gehören in die richtigen Hände und Kanäle – sprich in die vorgesehene Sammlung. Dann können wertvolle Rohstoffe wieder in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden.